Während der letzten Jahre bin ich totaler Fan von schwäbischem Kartoffelsalat geworden (als Nordlicht ist das definitiv eine Umstellung, denn im Norden wird der Kartoffelsalat traditionellerweise mit ordentlich Mayonnaise zubereitet). Als Hamburgerin kann ich hier vor Ort aber zum Beispiel das total nette Restaurant Brachmanns Galeron auf St. Pauli empfehlen, die sehr leckeren schwäbischen Kartoffelsalat anbieten.

Wie dem auch sein, kürzlich stand ich mit meinem Vater in der Küche, wir wollten zum Grillen einen Kartoffelsalat machen, die Frage – schwäbisch Öl/Essig oder nordisch Mayo? Papa setzte sich durch, Mayo musste ran, und warm sollte er sein. Und ich muss zugeben, dass der Salat echt lecker war und in Anbetracht der deutlich kürzeren Zubereitungszeit auch recht praktisch ist.

Damit der Kartoffelsalat nicht die totale Fett-Bombe wird, habe ich Gemüsebouillon und Light Mayonnaise verwendet. Fructosearm ist er selbstverständlich auch und damit ein tolles Rezept für Menschen mit Fructoseintoleranz. Ach ja, und erwähnte ich schon, dass er warm so richtig gut schmeckt?

Fructosearmer Kartoffelsalat

Zutaten

  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 150 ml Gemüsebouillon
  • 150 ml Light Mayonnaise (z.B. Miracel Whip)
  • Ca. 80 ml Gewürzgurkenwasser (Essig)
  • 15 kl. Gewürzgurken
  • 1 TL Senf
  • 1 gr. Zwiebel
  • 3-4 Eier
  • Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer

So wird’s gemacht
Kartoffeln kochen, pellen, schneiden. Die Gemüsebouillon, Mayonnaise, Senf und das Wasser bzw. Essig aus einem Gewürzgurkenglas zu den Kartoffeln geben und alles gut durchmischen. Zwiebel und Gewürzgurken schneiden und ebenfalls hinzugeben. Fest gekochte Eier schmecken auch toll dazu. Am Ende den Kartoffelsalat mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Petersilie bestreuen – schon fertig! Und dann am besten warm servieren…