Erlaubte Zuckerarten und Süssstoffe bei Fructoseintoleranz

Wir haben für Sie die häufigsten Zuckerarten und Süssstoffe zusammengestellt und in erlaubte und zu meidende Produkte unterteilt.

Erlaubte Zuckerarten
Glucose/Traubenzucker
Reissirup
Getreidezucker
Dinkelsirup
Kirschsirup Gluco Fruit
Haushaltszucker

 

Besser nicht
Fructose/Fruchtzucker
Fructose-Sirup
Maissirup
Agavendicksaft
Glucose-Fructose-Sirup
Inulin
Fruktooligosaccharid

 

Normaler Haushaltszucker besteht zu gleichen Teilen aus Glucose und Fructose und wird in der Regel auch gut vertragen. Bei Speisen mit hohen Fructose-Gehalten empfiehlt es sich aber, immer Zucker auf Glucose Basis zuzufügen. Achtung bei Bezeichnungen wie Glucose-Fructose-Sirup, da hier das Verhältnis beider Zucker unklar ist!

Unterschiedliche Zuckerarten

Zuckeralkohole wie Sorbitol oder Mannitol sind bei FI ungeeignet, da sie die eh schon schwierige Fructose-Aufnahme weiter behindern. Die Resultate sind häufig Blähungen, Bauchkrämpfe oder Kreislaufprobleme. Einzige Ausnahme bildet Xylit/Xylitol: Wenn Sie regelmässig Xylitol einnehmen, wirkt es nicht mehr abführend, was bei den meisten Zuckeralkoholen allerdings der Fall ist.

Erlaubt Süssstoffe
Acesulfam K (E950)
Aspartam (E951)
Cyclamat (E952)
Saccharin (E954)
Sucralose (E955)
Thaumatin (E957)
Steviosid/Stevioglycosid (E960)
Erythrit/Erythritol (E968)
Xylit/Xylitol (E967)

 

Besser nicht
Sorbit/Sorbitol (E420)
Mannit/Mannitol (E421)
Isomalt/Isomaltol (E953)
Laktit/Laktitol (E966)

 

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One Comment

  1. tanjalena_graubner
    tanjalena_graubner On 14. Februar 2015 at 08:25 Antworten

    Sehr hilfreich, danke für die Übersicht!

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